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Gedenken an das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren

Freundschaft und Versöhnung – über 1.000 km hinweg

100 Jahre erster Weltkrieg

Auf Einladung der französischen Partnerstadt Changé (Departement Mayenne) nahm eine achtköpfige Delegation aus Ichenhausen, an der Spitze 1. Bürgermeister Robert Strobel, an der dortigen Gedenkfeier an das Ende des Ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren teil. Weite Teile dieses Krieges haben sich in Frankreich abgespielt. Etwa 17 Millionen Menschen verloren im 1. Weltkrieg ihr Leben, davon 1,7 Millionen Franzosen. In Frankreich wird der 1. Weltkrieg auch als „Großer Krieg“ bezeichnet, denn er forderte dort weit mehr Opfer als der 2. Weltkrieg. Die Gedenkfeier am Sonntag 11.11.2018 mit rund 300 Bürgern begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Peterskirche in Changé; zur Erinnerung an die 70 Toten aus Changé stellten Schulkinder 70 Kerzen am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten auf. Anschließend legten die Bürgermeister Denis Mouchel (Changé) und Robert Strobel (Ichenhausen) sowie der Präsident des Veteranenvereins Changé im Gedenken an die unvorstellbar vielen Opfer dieses Krieges einen Kranz nieder. Vor dem Rathaus wurde die Gedenkzeremonie mit musikalischen Einlagen, Theaterdarbietungen und Ansprachen fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Reden stand neben dem Gedenken an Leid und Verlust vor allem ein Gedanke: Die auf allen Ebenen gelebte Aussöhnung zwischen den früheren Erbfeinden Frankreich und Deutschland. In seiner Ansprache, vorgetragen in Französisch, betonte Bürgermeister Robert die Bedeutung der Städtepartnerschaften: „Den Frieden zwischen Frankreich und Deutschland, den Frieden in Europa zu sichern, dazu tragen auch Städtepartnerschaften wie die unsere bei. Daher sage ich an dieser Stelle auch: Danke für bereits 24 Jahre Freundschaft zwischen Changé und Ichenhausen“. Am Ende der Feier sangen Schüler der Musikschule von Changé die französische Nationalhymne, die „Marseillaise“. Die Gedenkfeier war ein starkes Zeichen der Ver- und Aussöhnung zwischen den einstmals sich so fürchterlich bekriegenden Nationen. Für die Delegation aus Ichenhausen, unter ihnen der Reserveoffizier Stadtrat Stefan Riederle in Uniform, war es eine Ehre und Freude an dieser Feier teilnehmen zu dürfen. Dadurch konnte ein kleiner Beitrag zur Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland und zum Frieden in Europa geleistet werden.

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