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Mutter-Kind-Haus Martha hat einen neuen Träger Ein Haus für Schwangere, Mütter und Kinder weiterhin mitten in Ichenhausen

Das Angebot der Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz (JEHS) für junge Frauen mit und ohne Kinder im Haus Martha möchte ein Ort sein, der seinen Bewohnerinnen für einen gewissen Zeitraum einen Platz und ein Heim bietet – ein Schutzraum, der die Voraussetzungen und Zeit für eine stabile persönliche Entwicklung bietet. Zudem werden die Frauen unterstützt, ihre Situation zu klären und in ein eigenständiges Leben starten zu können.

 

Bereits seit über 25 Jahren setzt dieses Ziel der Förderkreis „Ja zum Leben e.V.“ sehr erfolgreich und professionell in Ichenhausen um, wie die Vorsitzende des Fördervereins Hildegard Regensburger im Rahmen der Übergabe ausführt. Sie betont weiter, dass das Mutter-Kind-Haus seit seiner Gründung am 01.06.1995 zur Institution wurde. Da sich im Laufe der Zeit die Anfragesituation und der Unterstützungsbedarf jedoch verändert und vor allem erweitert hat, wurde ein Träger zur Fortführung des seit Jahrzehnten erprobten Angebots gesucht und in der Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz (JEHS) gemeinnützige GmbH gefunden.

 

Der sehr erfahrene Jugendhilfeträger gestaltet das Angebot ab dem 01.04.2021 in Eigenregie neu. Gemeinsam mit dem Jugendamt Günzburg und der Stadt Ichenhausen hat die JEHS ein pädagogisches Konzept entwickelt, das den Grundgedanken des Fördervereins aufgreift, ergänzt und weiterführt. Die eigenständige Wohnform im Haus Martha bietet Platz für bis zu fünf jungen Frauen mit und ohne Kinder. Diese werden entsprechend Ihrer Situation pädagogisch und therapeutisch gefördert und begleitet mit dem Ziel im Anschluss an die Maßnahme möglichst selbstständig und selbstbestimmt leben zu können. Damit dieser Ort zu einem Zuhause für jeden Einzelnen wird, sind Rücksichtnahme und Respekt im täglichen Umgang miteinander wichtig, weiß Jana Schober, pädagogische Teamleitung am Standort Günzburg. Die Frauen erhalten zu jeder Zeit Unterstützung von den hierfür zur Verfügung stehenden Fachkräften. Besonders in Krisensituationen, bei Problemen in familiären Beziehungen oder beim Erarbeiten von persönlichen Zielen ist fachkundige Reflektion dringend notwendig. „Wir bereiten werdende Mütter auf die Geburt vor, helfen ihnen bei der Pflege, Versorgung, Erziehung und Betreuung ihres Kindes, vermitteln ihnen soziale und lebenspraktische Kompetenzen und unterstützen sie auch dabei, sich in die Mutterrolle einzufinden, wie bspw. durch das Erlernen von alltagspraktischen Dingen“, so Geschäftsführer Oliver Jaschek.

 

Ziel ist es, mit den jungen Frauen gemeinsam eine gute Zukunftsperspektive zu erarbeiten und sie in Ihrem Alltag zu unterstützen, wobei die Versorgung und die Pflege der Kinder sowie die eigene Verselbständigung im Vordergrund stehen.

 

Haus Marta Seitz

 

Von links: 1. Bürgermeister Robert Strobel, 1. Vorsitzende Förderkreis Ja zum Leben e.V. Hildegard Regensburger, Vorstandsmitglied Irmgard Bissinger, Vorstandsmitglied Ingeborg Farion, Teamleitung Jana Schober sowie Geschäftsführer Oliver Jaschek, beide Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz gGmbH (Foto: Devrim Türker)

 

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